Besuch des US-amerikanischen Generalkonsuls

Stephen A. Hubler, der US-amerikanische Generalkonsul in Düsseldorf, beehrte unseren Verein mit seinem Besuch. Beim gemeinsamen Abendessen wurde ausgiebig über gesellschaftsrelevante Themen diskutiert. Schwerpunktmäßig wurden Themen wie Interkulturalität, Willkommenskultur und Migration aufgegriffen.

Herr Hubler ist in Ecuador geboren und wuchs in Deutschland, Japan, Nepal, Bolivien und Österreich auf – in den Vereinigten Staaten ist er in Pennsylvania zuhause. Hier hat er seine Aufgabe als Generalkonsul der USA im Jahre 2012 übernommen. Zuvor war er als stellvertretender US-Generalkonsul in St.Petersburg tätig.

Er ließ uns an zahlreichen Anekdoten aus seiner persönlichen Erfahrung, die er rund um den Globus sammeln konnte, teilhaben. Seine facettenreichen Ausführungen zum Thema mischkultureller Gemeinschaften haben ganz neue Ansätze für die hiesigen Probleme gebracht und neue Ideen hervorgerufen. Besonders seine Ausführungen zum Thema interkulturelles Zusammenleben in der amerikanischen Gesellschaft und seine positiven persönlichen Erfahrungen waren sehr inspirierend. Das Gespräch zwischen Herrn Generalkonsul Hubler und den Vorstandsmitgliedern des Rumi Forum verlief in einer sehr familiären Atmosphäre.

Der Vorstand und die anwesenden Mitglieder des Rumi Forum bedanken sich an dieser Stelle nochmals herzlich

 

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Gülen: „Die Grausamkeiten der ISIS verdienen unsere schärfste Verurteilung“

Gülen spricht den Terroristen darin jedwede religiöse und rechtliche Legitimation ab, den Islam zur Rechtfertigung ihrer Verbrechen zu missbrauchen und spricht den Opfern des Terrors seine tiefste Anteilnahme aus. Wörtlich äußerte sich Gülen wie folgt:

„Als ein von den Lehren meines islamischen Glaubens geprägter Muslim verurteile ich die brutalen Gräueltaten der Terrorgruppe ISIS zutiefst. Ihre Handlungen sind eine Schande für den Glauben, den sie angeblich verkünden wollen. Sie sind ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Islam liefert das Fundament, auf dem Werte wie universaler Frieden, Menschenrechte, Freiheit sowie Rechtsstaatlichkeit entwickelt werden sollen. Jede Art von Interpretation, die diese Tatsache auf den Kopf stellt und die Religion zum Schüren von Konflikten missbraucht, ist schlicht und einfach falsch und hinterlistig. ISIS ist nicht die erste Gruppe, die religiöse Rhetorik verwendet, um ihre Grausamkeiten zu verdecken – die Al Qaeda tat dies vor 13 Jahren und die Boko Haram ist ein gutes Beispiel aus jüngerer Zeit.

Jede Form von Gewalt gegen unschuldige Zivilisten und jede Art von Verfolgung von Minderheiten widerspricht vehement den Prinzipien des Koran und der Lebenstradition unseres Propheten (Friede sei mit ihm). ISIS-Mitglieder sind entweder völlig unwissend bezüglich des Glaubens, den sie zu verkünden behaupten, oder aber beruhen ihre Aktionen auf ihren individuellen Interessen oder jenen ihrer Führer. Ihre Aktionen sind terroristisch. Sie sollten daher vor Gericht gestellt und bezüglich ihrer schrecklichen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

Mein herzliches Beileid gilt den vielen Familien, deren Liebste im Irak und Syrien verstorben sind und den Familien von James Foley, Steven Sotloff und David Haines. Möge Gott ihnen allen Kraft und Geduld geben und ihr Leid lindern. Ferner bete ich für die sofortige Freilassung der Geiseln und bete zu Gott, dem Barmherzigen und Allmächtigen, dass er uns den Weg zu gegenseitigem Respekt und Frieden öffnen möge. Ich lade alle Menschen rund um die Welt dazu ein, an meinem Gebet teilzuhaben.“