Türkei Reise des Rumi Forum, Oktober 2013

Interkulturelle Kompetenzen sind wichtiger denn je.  Nahezu jede akademische Karriere verläuft erfolgreicher, wenn neue Wege beschritten, internationale Erfahrungen gesammelt werden.

Ein Studium ohne Auslandsaufenthalt ist heute beinah nur halb so viel wert. Doch auch im Privaten dürstet es Jung wie Altregelrecht nach Neuem, Unentdecktem und Ungesehenem. Nicht zuletzt ist das Reisen eine der beliebtesten Möglichkeiten für uns immer weiter zu lernen. Der Begriff „Interkulturelle Kompetenz“ wird hierbei  mehr und mehr zu einem Schlagwort, vielleicht auch zu dem Schlagwort des Jahrhunderts.

Einen anderen Aspekt des Reisens stellt die Migration dar. Deutschland ist aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke und sozialen Sicherheit ein klassisches Einwanderungsland. Die Zuwanderung hat in der jüngeren Geschichte Deutschlands stetig an Bedeutung gewonnen. Aus diesem Grund hat sich Deutschland zu einem pluralistischen Land entwickelt. Auch Probleme haben sich mit der Zuwanderung ergeben. Die Gesellschaft redet immerzu von einem Integrationsproblem. Experten und Wissenschaftler betonen allerdings, dass Integration ein bilateraler Prozess ist und nur beidseitig gelingen kann. Nicht die Konfrontation von Leitkultur und untergebener Kultur sondern eine beidseitige Willkommenskultur führt zu einer erfolgreichen Integration. So gewinnt das Kennenlernen zwischen den Kulturen und das Aufeinander zugehen enorm an Bedeutung. Wenn man gegenseitiges Interesse zeigt, sich kennenlernt, Freundschaft schließt, sucht man auch die Gelegenheit, des Freundes Heimat aus nächster Nähe zu betrachten, um noch besser zu verstehen.

Deshalb dachten wir uns im Rumi Forum: „Wenn wir richtig verstanden werden wollen und echte Freundschaft mit unseren Mitmenschen schließen wollen, müssen wir Reisen in die Türkei organisieren“.

Unsere jüngste Türkeireise im Oktober 2013 war in dieser Hinsicht ein voller Erfolg.

Dabei besuchten wir vom 02.10.2013 bis zum 06.10.2013 Istanbul. Wir haben mehrere Kirchen besucht, unter anderem die Santa Maria Draperis Kirche auf der Istiklal Straße. Diese Kirche ist zwar nicht so bekannt wie die St. Antoine de Padue Kirche, weil sie hinter einem eisernen Tor liegt, jedoch konnten wir uns die Kirche von innen anschauen und der Pfarrer erzählte uns interessantes über den geschichtlichen Hintergrund der Kirche.

Einer der Höhepunkte unserer Reise war ohne Zweifel unsere Bootstour auf dem Bosporus, welche einen sehr guten Überblick über die Metropole Istanbul verschafft. So hatten wir nämlich die Gelegenheit sehr viele historische und wundervolle Bauten zu betrachten, über welche uns unser Vorsitzender Hintergrundwissen verschaffte.

Ansonsten waren wir natürlich auf den großen Basaren und haben uns türkische Handwerkskunst angeschaut. Wir haben außerdem die berühmtesten Moscheen (Blaue Moschee etc.) besucht und  einen Blick in die gewaltige Hagia Sophia und den Dolmabahce Palast geworfen und waren überwältigt.

Nicht zuletzt ist die köstliche anatolische Küche zu erwähnen, die wir während der Reise genießen durften und von der alle Teilnehmer fasziniert waren.

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Kulturreisen in die Türkei

Eines der Ziele des Rumi-Forums am Rhein ist es, Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft nähere Einblicke in fremde oder auch nur wenig bekannte Kulturen zu ermöglichen.

Zur Realisierung dieses Zieles werden in regelmäßigen Abständen Kulturreisen in die Türkei organisiert. Die Teilnehmer können somit eine Kultur vor Ort erleben und somit eventuell bestehende Vorurteile abbauen. Das Reiseziel Istanbul ist ein sehr ergiebiges Ziel, da man dort viele Facetten der Türkei, Modernes und Traditionelles in einer Stadt erleben kann.

Die letzte Reise des Rumi-Forum am Rhein ging daher nach Istanbul. Die Reisegruppe bestand aus 16 Lehrerinnen und Lehrer einer Hauptschule aus Bottrop. Für viele der Teilnehmer war es der erste Besuch in der Türkei. Aus diesem Grund waren die meisten sehr neugierig und gespannt auf das, was sie dort erwartet. Da sich der Inhalt der Reise nach den Berufen und Interessen der Teilnehmer richtet, wurden neben vielen historischen und modernen Attraktionen auch zwei Schulen besucht, um so einen Einblick in das Schulsystem zu ermöglichen. Ein großer Teil der Gäste brachte zum Ausdruck, dass die vier Tage zu kurz waren und sie in Zukunft Istanbul mit Sicherheit einen weiteren Besuch abstatten werden.

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